|
|
Die Verhaltenstherapie
geht von der Annahme aus, dass ein Großteil unseres Verhaltens und der
damit verbundenen Gefühle bzw. ein Großteil unserer Gefühle und der daraus
resultierenden Verhaltensweisen gelernt wurde; gelernt durch äußere
Einflüsse wie z.B. Erziehung, traumatische, verstörende Erlebnisse und
Erfahrungen.
Diese gelernten
Verhaltensweisen und Gefühle können selbstschädigend, belastend,
krankmachend wirken; sie sind nicht unveränderlich, sondern lassen sich
positiv beeinflussen. Da man Gefühle nicht einfach an- und abstellen kann,
versucht man, sie über Änderungen des Verhaltenszu verändern; d.h. der
Therapeut gibt Anregungen, Hinweise, Aufgaben, das Verhalten in
spezifischen Situationen zu ändern, um sich als Folge davon wohler,
ausgeglichener, selbstbewußter zu fühlen.
Als unterstützende
Maßnahme wird im allgemeinen neben der reinen
Verhaltensänderung auch eine positiv-realistische Veränderung von
negativen, selbstschädigenden Denkmustern und -gewohnheiten geübt. Dies
nennt sich kognitive Arbeit.
|